Pipeline-Rechner: Wie viele Leads braucht Euer Vertrieb?
Gebt Umsatzziel, Auftragswert und Eure Abschlussquoten ein. Der Rechner zeigt, wie viele Leads, Gespräche und Angebote Ihr pro Monat braucht und wie viel ein Lead höchstens kosten darf.
Von Philipp Deventer · Zuletzt aktualisiert: 22.10.2026Eure Zahlen
Das braucht Euer Vertrieb pro Monat
Von 100 Leads werden 3,8 zum Auftrag. Euer Spielraum pro Lead passt zu Google, Meta und Microsoft Ads im B2B.
Ergebnis mit Einordnung per E-Mail
Ihr bekommt Eure Zahlen, die drei Stellschrauben mit dem meisten Spielraum und eine Einschätzung, welche Kanäle zu Eurem Cost per Lead passen.
So lest Ihr das Ergebnis
Drei Stellschrauben bestimmen, wie viele Leads Ihr braucht und was sie kosten dürfen.
Abschlussquote
Wenn aus 25 von 100 Angeboten ein Auftrag wird und Ihr auf 30 kommt, braucht Ihr ein Sechstel weniger Leads für denselben Umsatz. Oft liegt die schnellste Verbesserung im Vertrieb, bei Nachfassen und Angebotsqualität.
Lead-Qualität
Führen nur 15 statt 30 von 100 Leads zu einem Gespräch, verdoppelt sich die Zahl der Leads, die Ihr einkaufen müsst. Qualifizierungsfragen im Formular und ein genaueres Targeting kosten ein paar Leads, sparen aber Vertriebszeit.
Auftragswert
Er bestimmt, was ein Lead kosten darf. Bei 25.000 € Auftragswert sind 110 € pro Lead tragbar, bei 5.000 € nur noch gut 20 €. Dann rechnen sich LinkedIn Ads kaum, Google und Meta schon eher.
So rechnet der Pipeline-Rechner
Alle Formeln offen, damit Ihr das Ergebnis nachvollziehen und mit Euren eigenen Zahlen prüfen könnt.
Die Formeln
- Aufträge pro Jahr = Umsatzziel ÷ Auftragswert
- Angebote = Aufträge ÷ Quote Angebot zu Auftrag
- Gespräche = Angebote ÷ Quote Gespräch zu Angebot
- Leads = Gespräche ÷ Quote Lead zu Gespräch
- Tragbare Kosten pro Neukunde (CAC) = Auftragswert × Deckungsbeitrag × Anteil für Neukundengewinnung
- Tragbarer Cost per Lead = CAC × Quote Lead zu Auftrag
- Mediabudget = Leads × tragbarer Cost per Lead
500.000 € Umsatzziel bei 25.000 € Auftragswert sind 20 Aufträge. Dafür braucht Ihr 80 Angebote, 160 Gespräche und 533 Leads im Jahr, also 44 im Monat. Bei 40 % Deckungsbeitrag und 30 % Anteil darf ein Neukunde 3.000 € kosten und ein Lead 112,50 €. Das ergibt rund 5.000 € Mediabudget im Monat.
Für wen der Rechner passt
- Ihr erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen an Unternehmen verkauft
- ein Auftrag 5.000 € oder mehr bringt
- zwischen Anfrage und Auftrag Gespräche und ein Angebot liegen
- Ihr Eure Quoten ungefähr kennt oder zum ersten Mal schätzen wollt
- Ihr direkt im Onlineshop verkauft (dafür gibt es den ROAS-Rechner)
- Aufträge unter 1.000 € ohne persönliches Gespräch zustande kommen
Fragen zum Pipeline-Rechner
Eure Frage ist nicht dabei? Schreibt sie uns mit der Auswertung zurück.
Das hängt von Eurem Auftragswert und Euren Quoten ab. Der Rechner zeigt Euren tragbaren Wert. Liegt der tatsächliche Cost per Lead darunter, verdient Ihr an jedem Neukunden.
Teilt die gesamten Marketing- und Vertriebskosten eines Zeitraums durch die Zahl der gewonnenen Neukunden. Der Rechner geht den umgekehrten Weg und zeigt, wie hoch der CAC höchstens sein darf.
Aus dem CRM: Wie viele Anfragen der letzten zwölf Monate wurden zum Gespräch, wie viele zum Angebot, wie viele zum Auftrag? Ohne CRM reicht eine grobe Schätzung des Vertriebs für den Anfang.
Das ist ein Startwert. Viele B2B-Unternehmen können einen Teil des ersten Deckungsbeitrags in die Gewinnung stecken, weil Kunden mehrfach kaufen. Bei hoher Wiederkaufrate darf der Anteil höher sein. Ihr könnt ihn im Rechner ändern.
Eure Zahlen, die drei Stellschrauben mit dem meisten Spielraum und eine Einschätzung, welche Kanäle zu Eurem Cost per Lead passen. Danach kommt einmal im Monat das B2B Briefing. Abmelden könnt Ihr Euch mit einem Klick.
Nein, der Rechner läuft in Eurem Browser. Nur wenn Ihr die Auswertung anfordert, schicken wir die Ergebnisse mit Eurer E-Mail-Adresse an unser E-Mail-System.
Weiterlesen: Vom Rechner zum Lead-System
Der Rechner zeigt, was ein Lead kosten darf. Die Seiten dahinter zeigen, wie Ihr Leads zu diesem Preis bekommt.
- B2B Lead Gen System →Wie Google, Meta, LinkedIn und Euer CRM zusammenspielen
- Lead-Gen-System für den Maschinenbau →Anfragen von Einkäufern und Konstrukteuren
- Lead-Gen-System für Software & SaaS →Trials und Demos, die zu Umsatz werden
- Cost per Lead →Definition und Berechnung im Glossar
- Customer Acquisition Cost →Was ein Neukunde kosten darf





