Glossar
Online-Marketing-Begriffe einfach erklärt: von Google Ads über Content Creation bis Social Recruiting.
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Performance Marketing
Performance Marketing bezeichnet alle digitalen Marketingmaßnahmen, bei denen Budgets direkt an messbare Ergebnisse geknüpft sind: Klicks, Leads, Käufe oder konkrete Conversions. Der entscheidende Unterschied zu klassischer Werbung: Bezahlt wird für Wirkung, nicht für Reichweite. Grundlage ist ein sauberes Tracking-Setup, das jeden ausgegebenen Euro einem Ergebnis zuordnen kann.
ROAS (Return on Ad Spend)
Der ROAS (Return on Ad Spend) zeigt, wie viel Umsatz jeder eingesetzte Werbeeuro generiert. Ein ROAS von 5 bedeutet: pro Euro Anzeigenbudget kommen 5 Euro Umsatz zurück. Er ist die zentrale Steuerungskennzahl im E-Commerce-Performance-Marketing und bestimmt, ob ein Werbekonto profitabel läuft.
CPC (Cost per Click)
Der CPC (Cost per Click) gibt an, wie viel ein einzelner Klick auf eine Anzeige kostet. Er ergibt sich aus Gesamtkosten geteilt durch Klicks. CPC ist die grundlegende Abrechnungsmetrik in Google Ads, Meta Ads und LinkedIn Ads.
CTR (Click-Through-Rate)
Die CTR (Click-Through-Rate) gibt an, wie viel Prozent der Nutzer, die eine Anzeige oder ein Suchergebnis gesehen haben, darauf geklickt haben. Formel: Klicks geteilt durch Impressionen mal 100.
Conversion Rate
Die Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Websitebesucher eine definierte Zielaktion ausführt. Formel: Conversions geteilt durch Besucher mal 100. Sie verbindet Traffic mit Ergebnis.
Cost per Lead (CPL)
Der Cost per Lead (CPL) gibt an, wie viel es kostet, einen qualifizierten Interessenten zu gewinnen. Formel: Werbekosten geteilt durch Anzahl generierter Leads. CPL entscheidet, ob Kampagnen wirtschaftlich sinnvoll sind.
Attribution
Attribution bezeichnet die Zuordnung einer Conversion zu einem oder mehreren Marketingkanälen, die zur Kaufentscheidung beigetragen haben. Das Modell entscheidet, welcher Kanal wie viel Anerkennung bekommt und damit, wie Budget verteilt wird.
Smart Bidding
Smart Bidding bezeichnet KI-gestützte Gebotsstrategien in Google Ads, die Gebote in Echtzeit auf Basis von Hunderten Nutzersignalen setzen. Der Algorithmus entscheidet bei jeder Auktion, wie viel geboten wird.
Performance Max
Performance Max (PMax) ist der KI-gesteuerte Kampagnentyp in Google Ads, der Search, Shopping, Display, YouTube, Discover und Gmail vereint. PMax absorbiert 34 Prozent der gesamten Google-Ads-Budgets.
Retargeting
Retargeting bezeichnet die gezielte Wiederansprache von Nutzern, die bereits mit einer Website oder Anzeige interagiert haben. Retargeting-Kampagnen erzielen drei- bis fünffach höhere Conversion Rates als Kalttraffic.
B2B Lead Generation
B2B Lead Generation bezeichnet alle Maßnahmen, um qualifizierte Geschäftskontakte zu gewinnen. Im B2B sind Entscheidungsprozesse länger, Zielgruppen enger und der Wert eines Leads höher. Es braucht ein System, keinen einzelnen Kanal.
Advantage+ (Meta Ads)
Advantage+ ist das KI-gestützte Kampagnensystem von Meta, das Zielgruppen-Auswahl, Platzierungen, Creatives und Gebote automatisiert optimiert. Es ersetzt zunehmend manuelle Kampagnenstrukturen auf Facebook und Instagram und ist heute der primäre Kampagnentyp für E-Commerce auf Meta.
Lookalike Audience
Eine Lookalike Audience ist eine Zielgruppe, die Meta automatisch aus einer bestehenden Quell-Audience erstellt. Der Algorithmus analysiert die Eigenschaften der Quell-Nutzer und findet ähnliche Personen im Netzwerk. Lookalike Audiences sind das primäre Prospecting-Werkzeug in Meta Ads.
Frequency Cap
Frequency Cap bezeichnet die Begrenzung, wie oft ein einzelner Nutzer eine bestimmte Anzeige innerhalb eines definierten Zeitraums sehen darf. Ohne Frequency Cap sehen Nutzer eine Anzeige zu oft, was zu Creative-Ermüdung, negativer Markenwahrnehmung und steigenden CPMs führt.
Social Recruiting
Social Recruiting bezeichnet die gezielte Gewinnung von Mitarbeitern, Auszubildenden und Fachkräften über Social-Media-Kanäle wie TikTok, Instagram, Facebook und LinkedIn. Im Gegensatz zu klassischen Stellenportalen erreicht Social Recruiting auch Personen, die nicht aktiv suchen: den latenten Jobmarkt.
UGC (User Generated Content)
UGC (User Generated Content) bezeichnet Inhalte, die von echten Nutzern, Kunden oder spezialisierten Creators erstellt werden. Im Performance-Marketing bezeichnet UGC häufig authentisch wirkende Video-Ads, die den Stil von organischen Social-Media-Posts imitieren und dadurch höhere CTR erzielen.
GEO (Generative Engine Optimization)
GEO (Generative Engine Optimization) bezeichnet die Optimierung von Webinhalten mit dem Ziel, in KI-generierten Antworten von ChatGPT Search, Perplexity, Google AI Overviews und Claude zitiert zu werden. GEO ist die Erweiterung klassischer SEO in eine Welt, in der Nutzer Fragen an KI-Systeme stellen.
Demand Gen
Demand Gen ist ein Google-Ads-Kampagnentyp für Nachfragegenerierung im oberen und mittleren Funnel. Er bespielt YouTube (In-Stream und Shorts), Google Discover und Gmail mit visuellen Creatives, für Nutzer, die noch nicht aktiv suchen, aber empfänglich sind.
Full Funnel Marketing
Full Funnel Marketing bespielt alle Phasen der Customer Journey systematisch, von der ersten Markenberührung (Awareness) über die Entscheidungsphase (Consideration) bis zur Conversion. Im Gegensatz zu reinem Performance-Marketing, das oft nur den unteren Funnel abschöpft, baut Full Funnel auch neue Nachfrage auf.
Marketing Qualified Lead (MQL)
Ein Marketing Qualified Lead (MQL) ist ein Kontakt, der durch definierte Kriterien als vertriebsbereit eingestuft wurde. Er hat ausreichend Interesse signalisiert, um an den Vertrieb übergeben zu werden. MQL ist das Bindeglied zwischen Marketing und Vertriebsprozess.
Qualitätsfaktor (Google Ads)
Der Qualitätsfaktor (Quality Score) ist Googles Bewertung der Relevanz einer Keyword-Anzeigen-Kombination auf einer Skala von 1 bis 10. Er beeinflusst Anzeigenrang und effektiven CPC: Höherer Score = bessere Position bei niedrigerem Klickpreis.
Prompt Engineering
Prompt Engineering bezeichnet die systematische Formulierung von Anweisungen an KI-Sprachmodelle, um präzise Ergebnisse zu erhalten. Die Qualität des Prompts bestimmt direkt die Qualität des Outputs: schlechte Anweisungen führen zu schlechten Ergebnissen, egal wie leistungsfähig das Modell ist.
AI Agent
Ein AI Agent ist ein KI-System, das Aufgaben autonom und mehrstufig ausführt, ohne für jeden Schritt menschliche Eingabe. Im Gegensatz zu einfachen Chatbots plant ein Agent selbst, welche Werkzeuge er nutzt, und passt seinen Plan an Zwischenergebnisse an.
LLM (Large Language Model)
Ein LLM (Large Language Model) ist ein KI-Modell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde und Sprache versteht, generiert und verarbeitet. ChatGPT, Claude, Gemini und Llama sind LLMs. Sie sind die technische Grundlage fast aller aktuellen KI-Werkzeuge im Marketing.
RAG (Retrieval-Augmented Generation)
RAG (Retrieval-Augmented Generation) ist eine Technik, bei der ein LLM zusätzlich zum Trainingswissen aktiv in einer externen Wissensbasis sucht. RAG ermöglicht, KI-Systeme mit unternehmenseigenem Wissen zu versorgen, ohne das Modell neu zu trainieren.
GPT (Generative Pre-trained Transformer)
GPT (Generative Pre-trained Transformer) bezeichnet eine Klasse von KI-Sprachmodellen von OpenAI und ist die Architektur hinter ChatGPT. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird GPT oft synonym mit KI-Textgenerierung verwendet, auch wenn andere Modelle (Claude, Gemini) auf verwandten Architekturen basieren.
KI-Automatisierung
KI-Automatisierung bezeichnet die Verbindung von KI-Sprachmodellen mit bestehenden Prozessen und Tools, um repetitive Aufgaben ohne menschlichen Eingriff auszuführen. Im Marketing reduziert sie Aufwand bei Reporting, Content-Erstellung, Lead-Qualifizierung und Kampagnensteuerung.
Machine Learning
Machine Learning (ML) ist ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz, bei dem Algorithmen aus Daten lernen und Vorhersagen treffen, ohne explizit programmiert zu werden. Im Marketing ist ML die unsichtbare Grundlage hinter Smart Bidding, Advantage+, Lookalike Audiences und Empfehlungsalgorithmen.
Chatbot
Ein Chatbot ist ein automatisiertes Konversationssystem, das Nutzerfragen beantwortet und Aufgaben ausführt, über Website-Chat, WhatsApp, Messenger oder andere Kanäle. KI-basierte Chatbots verstehen natürliche Sprache und gehen über vordefinierte Antwort-Bäume hinaus.
Marketing Automation
Marketing Automation bezeichnet die Automatisierung von Marketing-Prozessen durch Software, insbesondere E-Mail-Sequenzen, Lead-Nurturing und CRM-Workflows. Ziel: zur richtigen Zeit die richtige Botschaft an die richtige Person, ohne manuelle Eingriffe für jeden Schritt.
KI-Content-Generierung
KI-Content-Generierung bezeichnet die automatisierte Erstellung von Texten, Bildern und Videos durch KI-Systeme. LLMs schreiben Anzeigentexte, Blog-Artikel und E-Mails. Bildgeneratoren erstellen Creatives. Im Marketing hat KI-Content-Generierung den Produktionsprozess fundamental beschleunigt.
Predictive Analytics
Predictive Analytics bezeichnet den Einsatz statistischer Modelle und ML-Algorithmen, um auf Basis historischer Daten zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Im Marketing ermöglicht es, Kaufwahrscheinlichkeiten, Churn-Risiken und optimale Kommunikationszeitpunkte zu identifizieren, bevor sie eintreten.
NLP (Natural Language Processing)
NLP (Natural Language Processing) ist der KI-Bereich, der sich mit dem maschinellen Verstehen und Verarbeiten menschlicher Sprache befasst. NLP ist die technische Grundlage hinter Chatbots, Suchmaschinen, Sentimentanalyse, automatischer Texterstellung und Sprachassistenten.
Conversational AI
Conversational AI bezeichnet KI-Systeme, die natürlichsprachliche Gespräche führen können: kontextbewusst, mehrstufig und adaptiv. Im Unterschied zu regelbasierten Chatbots verstehen Conversational-AI-Systeme Nuancen, lernen aus dem Gesprächsverlauf und reagieren flexibel auf unerwartete Eingaben.
KI-Personalisierung
KI-Personalisierung bezeichnet den Einsatz von KI-Algorithmen, um Marketinginhalte, Produktempfehlungen und Kommunikation individuell zuzuschneiden. KI ermöglicht Personalisierung in einer Skalierung, die manuell unmöglich wäre: Millionen von Nutzern erhalten gleichzeitig individuelle Erfahrungen.
Generative KI
Generative KI bezeichnet KI-Systeme, die neue Inhalte erzeugen: Texte, Bilder, Videos, Audio oder Code. Im Gegensatz zu klassischer KI, die nur analysiert oder klassifiziert, produziert Generative KI eigenständig neue Ausgaben auf Basis gelernter Muster. ChatGPT, DALL-E und Midjourney sind bekannte Beispiele.
Sentiment-Analyse
Sentiment-Analyse ist eine NLP-Technik, die Texte automatisch als positiv, negativ oder neutral klassifiziert. Im Marketing ermöglicht sie, große Mengen von Kundenbewertungen, Social-Media-Posts oder Support-Tickets in Echtzeit auszuwerten.
A/B-Testing
A/B-Testing (auch Split-Testing) bezeichnet die kontrollierte Gegenüberstellung zweier Varianten (einer Anzeige, einer Landing Page oder eines E-Mail-Betreffs), um datenbasiert festzustellen, welche besser performt. Entscheidungen werden durch empirische Messungen getroffen, nicht durch Bauchgefühl.
KI-Reporting
KI-Reporting bezeichnet die automatisierte Erstellung, Aufbereitung und Kommentierung von Marketing-Reports durch KI. Anstatt Daten manuell aus GA4, Google Ads und Meta zu exportieren und zu kommentieren, erledigt ein KI-System diese Aufgaben automatisch, periodisch oder auf Abruf.
Voice Search Optimization
Voice Search Optimization bezeichnet die Optimierung von Webinhalten für Suchanfragen per Sprachassistent, etwa über Google Assistant, Siri oder Alexa. Sprachsuchen unterscheiden sich strukturell von getippten Suchen und erfordern angepasste SEO-Strategien.
No-Code-Automatisierung
No-Code-Automatisierung bezeichnet den Aufbau von automatisierten Workflows und Integrationen zwischen Apps ohne Programmierkenntnisse. Tools wie Zapier, Make und n8n verbinden Hunderte von Diensten und ermöglichen auch nicht-technischen Teams, repetitive Aufgaben zu automatisieren.
CLV (Customer Lifetime Value)
Der CLV (Customer Lifetime Value) gibt an, wie viel Umsatz oder Deckungsbeitrag ein Kunde über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung generiert. Er ist die entscheidende Kennzahl für langfristige Wachstumsstrategien im E-Commerce und bestimmt, wie viel in Akquisition und Kundenbindung investiert werden darf.
AOV (Average Order Value)
Der AOV (Average Order Value) ist der durchschnittliche Umsatz pro Bestellung: Gesamtumsatz geteilt durch Anzahl der Bestellungen. Er ist eine der zentralen E-Commerce-Kennzahlen, da er direkt beeinflusst, ob Werbebudgets und Versandkosten wirtschaftlich sinnvoll sind.
Warenkorbabbruch (Cart Abandonment)
Warenkorbabbruch bezeichnet den Vorgang, wenn ein Nutzer Produkte in den Warenkorb legt, den Kaufprozess aber abbricht. Die globale Warenkorbabbruchrate liegt bei 70 bis 75 Prozent: von 100 Nutzern, die etwas in den Warenkorb legen, kaufen nur 25 bis 30 tatsächlich.
Shopping Feed (Product Feed)
Ein Shopping Feed ist eine strukturierte Datendatei, die Produktinformationen an Werbeplattformen überträgt. Google Shopping, Meta Catalog Ads und Preisvergleichsportale beziehen ihre Produktdaten aus diesem Feed. Die Qualität des Feeds bestimmt direkt die Performance der Shopping-Kampagnen.
Checkout Optimierung
Checkout Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die den Kaufabschluss erleichtern und Abbrüche im Bezahlprozess reduzieren. Der Checkout ist der letzte und kritischste Schritt im E-Commerce-Funnel: jede Reibung hier kostet direkt Umsatz.
Cross-Selling & Up-Selling
Cross-Selling bietet ergänzende Produkte an ('Andere kauften auch...'). Up-Selling schlägt eine höherwertigere Variante des gleichen Produkts vor ('Upgrade auf Pro-Version'). Beide Techniken steigern den AOV und sind zentraler Bestandteil profitabler E-Commerce-Strategien.
CAC (Customer Acquisition Cost)
Der CAC (Customer Acquisition Cost) misst, wie viel es kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen: Gesamtkosten für Marketing und Vertrieb geteilt durch Anzahl neuer Kunden. CAC ist die wichtigste Investitionskennzahl im E-Commerce und entscheidet über die Profitabilität von Wachstumsstrategien.
First-Party Data
First-Party Data sind Daten, die ein Unternehmen direkt von seinen Kunden erhebt: durch Käufe, Anmeldungen, App-Nutzung oder Formulare. Im Gegensatz zu Third-Party Cookies sind First-Party Data zustimmungsbasiert, DSGVO-konform und dauerhaft nutzbar.
Conversion Tracking
Conversion Tracking bezeichnet die technische Erfassung von Nutzeraktionen als Ziele: Käufe, Formulareinsendungen, Telefoninitierungen oder App-Downloads. Es ist die Datengrundlage jeder Performance-Optimierung: Ohne sauberes Tracking optimieren Algorithmen auf falsche Signale.
Retention Marketing
Retention Marketing bezeichnet alle Maßnahmen, die bestehende Kunden binden, reaktivieren und zu weiteren Käufen motivieren. Da Neukunden-Akquisition 5- bis 7-mal teurer ist als ein Wiederkauf, ist Retention Marketing einer der profitabelsten Wachstumshebel im E-Commerce.
Core Web Vitals
Core Web Vitals sind drei von Google definierte Metriken, die die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite messen: Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität. Seit 2021 sind sie offizieller Google-Rankingfaktor: Seiten mit schlechten Werten verlieren Rankings gegenüber technisch besser optimierten Konkurrenten.
E-E-A-T (Experience, Expertise, Authority, Trust)
E-E-A-T steht für Experience (Erfahrung), Expertise, Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit). Es ist Googles Rahmenwerk zur Bewertung inhaltlicher Qualität und beeinflusst, wie gut Inhalte ranken, besonders bei sensiblen Themen wie Gesundheit, Finanzen und Recht.
Featured Snippet
Ein Featured Snippet ist ein hervorgehobener Antwortblock, den Google oberhalb der regulären Suchergebnisse anzeigt, auch 'Position 0' genannt. Er beantwortet Suchanfragen direkt in den Ergebnissen und erzielt deutlich höhere Sichtbarkeit als normale Rankings.
Keyword-Recherche
Keyword-Recherche ist die systematische Identifikation von Suchbegriffen, die potenzielle Kunden eingeben, wenn sie nach Produkten, Dienstleistungen oder Informationen suchen. Sie ist die Grundlage jeder SEO-Strategie und bestimmt, für welche Begriffe eine Website Inhalte erstellt und optimiert.
Backlink
Ein Backlink ist ein externer Link, der von einer anderen Website auf Eure Seite verweist. Backlinks gelten als einer der stärksten Ranking-Faktoren: sie signalisieren Google, dass Euer Content vertrauenswürdig und relevant ist.
Internal Linking
Internal Linking bezeichnet die Verlinkung zwischen Seiten innerhalb derselben Website. Eine gut durchdachte Linkstruktur verteilt Ranking-Kraft auf wichtige Seiten, hilft Google beim Crawlen und Verstehen der Website-Struktur und verbessert die Nutzererfahrung durch logische Navigation.
Suchintention (Search Intent)
Suchintention (Search Intent) beschreibt das eigentliche Ziel hinter einer Suchanfrage. Google bewertet, ob der Content einer Seite zur Suchintention des Keywords passt, und rankt Seiten, die die Intention besser erfüllen, deutlich besser.
Title Tag & Meta Description
Der Title Tag ist das klickbare Hauptelement in den Google-Suchergebnissen und direkter Rankingfaktor. Die Meta Description ist der Beschreibungstext darunter. Sie ist kein direkter Rankingfaktor, aber entscheidend für die CTR, weil sie den Nutzer zum Klicken bewegen soll.
Duplicate Content
Duplicate Content bezeichnet identischen oder sehr ähnlichen Inhalt an mehreren URLs einer Website (intern) oder auf verschiedenen Websites (extern). Google hat Schwierigkeiten zu entscheiden, welche Version die 'richtige' ist, und verteilt Ranking-Kraft auf alle Varianten statt sie zu bündeln.
Crawling & Indexierung
Crawling bezeichnet den Prozess, bei dem Googles Bot (Googlebot) Webseiten aufruft und analysiert. Indexierung bezeichnet die Aufnahme gecrawlter Seiten in Googles Datenbank. Nur indexierte Seiten können in den Suchergebnissen erscheinen.
LinkedIn Lead Gen Forms
LinkedIn Lead Gen Forms sind native Formulare, die direkt in LinkedIn-Anzeigen integriert sind. Nutzer können ihre Kontaktdaten mit einem Klick absenden: LinkedIn füllt das Formular automatisch mit den Profildaten vor. Das eliminiert den Medienbruch zur externen Landingpage und steigert die Conversion Rate erheblich.
Sponsored Content (LinkedIn)
Sponsored Content ist das häufigste Anzeigenformat auf LinkedIn: native Beiträge, die im Feed von Zielgruppen erscheinen, die der Seite noch nicht folgen. Sie erreichen präzise B2B-Zielgruppen nach Jobtitel, Branche, Unternehmensgröße und Seniorität.
Account-Based Marketing (ABM)
Account-Based Marketing (ABM) bezeichnet eine B2B-Strategie, bei der Marketing und Vertrieb gemeinsam spezifische Zielunternehmen definieren und diese mit individualisierten Kampagnen über alle Kanäle ansprechen. Statt breitem Demand-Generation-Marketing wird jeder Account wie ein eigener Markt behandelt.
Message Ads (LinkedIn InMail)
Message Ads (früherer Name: Sponsored InMail) sind LinkedIn-Anzeigen, die direkt als Nachricht im LinkedIn-Postfach erscheinen. Sie haben höhere Open Rates als E-Mail-Marketing und werden nur ausgespielt, wenn der Empfänger aktiv auf LinkedIn ist.
LinkedIn Targeting
LinkedIn Targeting ermöglicht es, Zielgruppen nach professionellen Merkmalen zu definieren, die auf keiner anderen Plattform in dieser Präzision verfügbar sind: Jobtitel, Jobfunktion, Seniorität, Branche, Unternehmensgröße, Unternehmen (einzelne Accounts), Abschluss und Fähigkeiten.
LinkedIn Matched Audiences
LinkedIn Matched Audiences ermöglicht es, eigene Daten als Targeting-Grundlage zu nutzen: CRM-Kontaktlisten, Website-Besucher (via LinkedIn Insight Tag) und Unternehmenslisten für ABM. Damit werden Anzeigen an bekannte Kontakte oder definierte Zielunternehmen ausgespielt.
Employee Advocacy
Employee Advocacy bezeichnet den systematischen Einsatz von Mitarbeitern als Markenbotschafter auf LinkedIn. Mitarbeiter teilen Unternehmensinhalte, kommentieren Branchenthemen und bauen ihre persönliche Expertise aus, was organische Reichweite und Glaubwürdigkeit erzeugt, die bezahlte Anzeigen nicht replizieren können.
LinkedIn Insight Tag
Der LinkedIn Insight Tag ist ein JavaScript-Code-Snippet auf der Website, das Besucherdaten an LinkedIn sendet. Er ist die Voraussetzung für Website-Retargeting auf LinkedIn, Conversion-Tracking und die Analyse, welche Unternehmen Eure Website besuchen.
Thought Leadership Ads (LinkedIn)
Thought Leadership Ads sind ein LinkedIn-Anzeigenformat, das persönliche Posts von Mitarbeitern oder Führungskräften als bezahlte Anzeige verstärkt. Im Gegensatz zu Unternehmensseiten-Sponsored-Content sehen sie aus wie organische Beiträge von echten Personen, was Glaubwürdigkeit und Engagement erheblich steigert.
Social Selling
Social Selling bezeichnet den Einsatz von LinkedIn durch Vertriebsmitarbeiter, um Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen und Deals vorzubereiten. Statt Kaltakquise entsteht Kontakt durch relevante Inhalte, Kommentare und persönliche Vernetzung.
Broad Match
Broad Match ist der weiteste Keyword-Übereinstimmungstyp in Google Ads. Anzeigen erscheinen neben exakten Suchanfragen auch bei verwandten Begriffen, Synonymen und thematisch ähnlichen Formulierungen.
Exact Match
Exact Match ist der präziseste Keyword-Übereinstimmungstyp in Google Ads. Anzeigen erscheinen nur, wenn die Suchanfrage exakt dem Keyword oder einer sehr nahen Variante entspricht.
Phrase Match
Phrase Match löst Anzeigen bei Suchanfragen aus, die die Kernbedeutung des gebuchten Keywords enthalten. Mehr Reichweite als Exact, mehr Kontrolle als Broad.
Negative Keywords
Negative Keywords sind Ausschlussbegriffe in Google Ads. Sie verhindern irrelevante Auslieferungen. Konsequente Pflege schützt Budget, verbessert Anzeigenrelevanz und senkt CPL.
Ad Extensions (Assets)
Ad Extensions (seit 2022 Assets genannt) sind zusätzliche Informationsbausteine, die Google-Anzeigen ergänzen. Kostenlos, dynamisch ausgespielt. Steigern Klickrate und Qualitätsfaktor.
Dynamic Search Ads (DSA)
Dynamic Search Ads (DSA) sind ein Google Ads-Format, das Anzeigen automatisch auf Basis des Website-Inhalts erstellt, ohne manuell gebuchte Keywords. DSA schließt Keyword-Lücken.
Google Ads Auction
Die Google Ads Auction entscheidet in Millisekunden, welche Anzeigen erscheinen. Es gewinnt der höchste Ad Rank aus Gebot, Qualitätsfaktor und Kontextsignalen, nicht automatisch das höchste Gebot.
Responsive Search Ad (RSA)
RSA sind seit 2022 das einzige Standard-Textanzeigenformat in Google Ads. Bis zu 15 Headlines und 4 Beschreibungen. Google kombiniert und testet diese automatisch.
tROAS (Ziel-ROAS)
tROAS (Target ROAS) ist eine automatisierte Gebotsstrategie. Google passt Gebote dynamisch an, basierend auf Conversion-Daten und Kontextsignalen. Bevorzugt für E-Commerce mit klaren Umsatzzielen.
Click Fraud (Invalid Clicks)
Click Fraud bezeichnet absichtliches Anklicken von Anzeigen ohne Kaufabsicht: durch Bots, Wettbewerber oder Click-Farmen. Google filtert Invalid Clicks automatisch heraus.
Google Analytics 4 (GA4)
Google Analytics 4 (GA4) ist das Webanalyse-Tool von Google und Nachfolger von Universal Analytics. GA4 erfasst jede Nutzerinteraktion als Event und verbindet Website- und App-Daten in einer Property. Für Euch ist GA4 die Grundlage, um Kanäle, Nutzerverhalten und Conversions vergleichbar auszuwerten.
Google Tag Manager (GTM)
Der Google Tag Manager (GTM) ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem Ihr Tracking-Codes auf Eurer Website zentral verwaltet. Statt jeden Code einzeln in den Quelltext zu setzen, steuert Ihr Tags für GA4, Google Ads, Meta oder LinkedIn über einen Container. Änderungen gehen ohne Entwickler-Release live.
Consent Mode v2
Der Consent Mode v2 ist eine Schnittstelle von Google, über die Euer Consent-Banner die Einwilligungen der Nutzer an Google-Tags übergibt. Die Tags passen ihre Arbeitsweise daran an. Seit März 2024 ist der Consent Mode v2 Voraussetzung, damit Google Ads und GA4 mit Daten aus dem EWR voll arbeiten.
Server-Side Tracking
Server-Side Tracking leitet Tracking-Daten über einen eigenen Server, bevor sie an Google, Meta oder andere Plattformen gehen. Der Browser sendet die Daten an Eure Subdomain, der Server verarbeitet und verteilt sie. Ihr gewinnt Kontrolle über die Daten und stabilere Messung, eine Einwilligung bleibt trotzdem nötig.
Meta Conversions API (CAPI)
Die Meta Conversions API (CAPI) überträgt Conversion-Daten direkt von Eurem Server an Meta. Diese Schnittstelle ergänzt den Meta Pixel, der im Browser arbeitet. Zusammen liefern beide Wege vollständigere Daten, mit denen der Meta-Algorithmus Eure Anzeigen genauer aussteuert und Ihr Kampagnen belastbarer bewertet.
Meta Pixel
Der Meta Pixel ist ein JavaScript-Code von Meta, der Aktionen auf Eurer Website erfasst und an Meta sendet. Früher hieß er Facebook Pixel. Er misst Conversions aus Facebook- und Instagram-Anzeigen, baut Zielgruppen für Retargeting auf und liefert dem Algorithmus Signale für die Optimierung.
Enhanced Conversions
Enhanced Conversions, auf Deutsch erweiterte Conversions, ergänzen das Conversion-Tracking von Google Ads um gehashte Kundendaten. Eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer aus dem Formular wird per SHA-256 verschlüsselt an Google übergeben. Google ordnet Conversions damit genauer zu, auch wenn Cookies fehlen, was Messung und Smart Bidding stärkt.
Offline Conversion Import
Beim Offline Conversion Import meldet Ihr Ergebnisse aus dem CRM an Werbeplattformen zurück. Das können qualifizierte Leads, Angebote oder Aufträge sein, die nach dem ersten Kontakt offline entstehen. Google Ads, Meta und LinkedIn ordnen diese Daten dem ursprünglichen Anzeigenkontakt zu und optimieren auf echte Geschäftsergebnisse.
Marketing-Dashboard
Ein Marketing-Dashboard bündelt die wichtigsten Kennzahlen aus Werbekanälen, Webanalyse und CRM in einer Ansicht. Es zeigt auf einen Blick, wo Budget wirkt und wo nachgesteuert werden muss, ohne dass Ihr jede Plattform einzeln öffnet. Gut gebaut dient es Eurem Team als Werkzeug für schnelle, belegbare Entscheidungen.
Microsoft Ads (Bing Ads)
Microsoft Ads, früher Bing Ads, ist die Werbeplattform von Microsoft für Suchanzeigen und weitere Formate. Anzeigen erscheinen in Bing, auf Partnerseiten wie Yahoo und DuckDuckGo und in Microsoft Copilot. Für B2B ist Microsoft Ads interessant, weil Ihr Suchanfragen mit LinkedIn-Profildaten kombinieren könnt.
Sales Qualified Lead (SQL)
Ein Sales Qualified Lead (SQL) ist ein Kontakt, den der Vertrieb nach festgelegten Kriterien als reif für ein Verkaufsgespräch eingestuft hat. Typische Kriterien sind Bedarf, Budget, Entscheidungsbefugnis und Zeitpunkt. Mit dem SQL-Status geht die Verantwortung für einen Lead vom Marketing an den Vertrieb über.
Lead-Scoring
Lead-Scoring ist ein Punktesystem, das Leads nach ihrer Passung zur Zielgruppe und nach ihrem gezeigten Interesse bewertet. Aus beiden Werten ergibt sich die Reihenfolge, in der Marketing und Vertrieb Kontakte bearbeiten. Ab einem festgelegten Schwellenwert geht ein Lead an den Vertrieb oder wechselt in eine andere E-Mail-Strecke.
Lead Nurturing
Lead Nurturing bezeichnet die gezielte Betreuung von Kontakten, die noch nicht kaufbereit sind. Über E-Mail-Strecken, Retargeting und passende Inhalte erhalten sie in jeder Phase ihrer Entscheidung die Informationen, die sie gerade brauchen. Ziel ist, dass aus einem frühen Kontakt mit der Zeit ein qualifizierter Lead für den Vertrieb wird.
Lead-Magnet
Ein Lead-Magnet ist ein kostenloses Angebot, das Interessenten im Tausch gegen ihre Kontaktdaten erhalten. Typische Formate sind Checklisten, Rechner, Whitepaper oder Audits. Der Lead-Magnet ist häufig der Einstieg in eine E-Mail-Strecke und bringt Kontakte, die ein konkretes Interesse am Thema gezeigt haben.
Break-even ROAS
Der Break-even ROAS ist der Return on Ad Spend, bei dem Werbekosten und Deckungsbeitrag genau gleich hoch sind. Liegt der tatsächliche ROAS darüber, bringt die Werbung Gewinn, liegt er darunter, entsteht Verlust. Berechnet wird er als 1 geteilt durch die Deckungsbeitragsquote nach variablen Kosten.
POAS (Profit on Ad Spend)
POAS (Profit on Ad Spend) misst, wie viel Rohertrag oder Deckungsbeitrag ein Euro Werbebudget erzeugt. Statt des Umsatzes erhalten die Werbeplattformen den Gewinn je Bestellung als Conversion-Wert. Damit optimieren Gebotsstrategien auf Produkte und Bestellungen, an denen ein Shop wirklich verdient.
Landingpage-Optimierung (CRO)
Landingpage-Optimierung (CRO) bezeichnet die systematische Verbesserung von Zielseiten, damit mehr Besucher eine gewünschte Aktion ausführen. CRO steht für Conversion Rate Optimization. Im Mittelpunkt stehen eine zur Anzeige passende Botschaft, ein klares Ziel pro Seite, kurze Formulare, schnelle Ladezeiten und sichtbare Vertrauenselemente.
Customer Journey
Die Customer Journey beschreibt den Weg, den ein Kunde vom ersten Kontakt mit einem Problem bis zum Kauf und darüber hinaus zurücklegt. Sie umfasst alle Touchpoints, an denen er mit einem Unternehmen in Berührung kommt. Wer diesen Weg kennt, plant Kanäle, Inhalte und Budgets passend zu jeder Phase.
MER (Marketing Efficiency Ratio)
Die MER (Marketing Efficiency Ratio) setzt den gesamten Umsatz eines Unternehmens ins Verhältnis zu den gesamten Marketingkosten. Sie betrachtet alle Kanäle gemeinsam und ist unabhängig davon, welcher Plattform eine Conversion zugeschrieben wird. Damit zeigt sie, wie effizient das Marketing insgesamt Umsatz erzeugt.
ChatGPT Ads
ChatGPT Ads sind Werbeanzeigen von OpenAI, die direkt in ChatGPT erscheinen. Das Werbeangebot ist im Jahr 2026 gestartet. Die Anzeigen erscheinen als klar gekennzeichnete Sponsored-Hinweise in oder unter den Antworten und werden über den Kontext der jeweiligen Unterhaltung ausgesteuert statt über Keywords.
TikTok Ads
TikTok Ads sind bezahlte Anzeigen auf TikTok, die Ihr im TikTok Ads Manager aufsetzt und steuert. Die Anzeigen erscheinen als Videos im For-You-Feed zwischen organischen Inhalten. Der Kanal lebt von Creatives im Hochformat, die wie normale Beiträge wirken und in den ersten Sekunden Aufmerksamkeit gewinnen.
Pinterest Ads
Pinterest Ads sind bezahlte Pins, die Ihr im Pinterest Ads Manager schaltet. Die Anzeigen erscheinen im Home-Feed, in Suchergebnissen und unter verwandten Pins. Pinterest wird vor allem zur Planung genutzt: für Einrichtung, Mode, Rezepte, Hochzeiten oder Projekte. Werbung trifft dort auf Nutzer, die aktiv nach Ideen und Produkten suchen.
Amazon Ads
Amazon Ads sind Werbeanzeigen auf Amazon und in dessen Netzwerk. Händler und Marken bewerben damit Produkte direkt in Suchergebnissen und auf Produktdetailseiten. Weil Nutzer auf Amazon mit Kaufabsicht suchen, liegt die Werbung sehr nah an der Kaufentscheidung. Gesteuert wird über Gebote auf Keywords, Produkte und Zielgruppen.
WhatsApp Marketing
WhatsApp Marketing bezeichnet die Nutzung von WhatsApp als Kanal für Kommunikation, Vertrieb und Service. Unternehmen versenden darüber Newsletter, Erinnerungen und Angebote oder beantworten Anfragen. Grundlage ist die WhatsApp Business Plattform. Jede werbliche Nachricht an Kunden setzt eine ausdrückliche Einwilligung der Empfänger voraus.
Dynamic Product Ads (Katalog-Anzeigen)
Dynamic Product Ads sind Anzeigen auf Facebook und Instagram, die Produkte automatisch aus einem Katalog ausspielen. Meta zeigt jedem Nutzer die Artikel, die zu seinem Verhalten passen. Heute heißen sie Advantage+ Katalog-Anzeigen. Das Format eignet sich für Retargeting von Shop-Besuchern und für die Gewinnung neuer Kunden.
Google Merchant Center
Das Google Merchant Center ist die Plattform, über die Händler ihre Produktdaten an Google übermitteln. Aus diesem Feed entstehen Shopping-Anzeigen, Produktanzeigen in Performance-Max-Kampagnen und kostenlose Produkteinträge. Ohne gepflegtes Merchant Center gibt es kein Google Shopping. Es ist damit die Grundlage für jeden Shop, der bei Google wachsen will.
Creative Testing
Creative Testing ist das systematische Prüfen von Anzeigenmotiven, um herauszufinden, welche Bilder, Videos und Texte die besten Ergebnisse liefern. Getestet werden Hooks, Formate, Botschaften und Längen. Auf Meta und TikTok entscheidet das Creative stärker über den Erfolg als das Targeting, deshalb ist das Testen dort ein fester Arbeitsschritt.
Short-Form Video
Short-Form Video bezeichnet kurze Videos im Hochformat, die für Instagram Reels, TikTok und YouTube Shorts produziert werden. Typisch sind Längen von wenigen Sekunden bis etwa einer Minute. Die Videos funktionieren organisch und als Anzeige. Kurze Videos sind heute das wichtigste Format, um auf Social-Media-Plattformen Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Employer Branding
Employer Branding bezeichnet den Aufbau und die Pflege einer Arbeitgebermarke. Ein Unternehmen zeigt damit, wofür es als Arbeitgeber steht und warum Menschen dort arbeiten wollen. Die Arbeitgebermarke ist die Grundlage für Social Recruiting, weil Anzeigen ohne klares Profil austauschbar wirken. Die Marke wirkt nach außen auf Bewerber und nach innen auf bestehende Mitarbeitende.
Cost per Application (CPA Recruiting)
Die Cost per Application gibt an, wie viel Werbebudget im Schnitt für eine eingegangene Bewerbung anfällt. Die Kennzahl ist die zentrale Steuerungskennzahl im Social Recruiting. Berechnet wird sie aus Werbekosten geteilt durch die Zahl der Bewerbungen. Im Recruiting steht die Abkürzung CPA deshalb für Bewerbungen statt für Käufe oder Aktionen.





