ROAS (Return on Ad Spend)
Der ROAS (Return on Ad Spend) zeigt, wie viel Umsatz jeder eingesetzte Werbeeuro generiert. Ein ROAS von 5 bedeutet: pro Euro Anzeigenbudget kommen 5 Euro Umsatz zurück. Er ist die zentrale Steuerungskennzahl im E-Commerce-Performance-Marketing und bestimmt, ob ein Werbekonto profitabel läuft.
ROAS berechnet sich als Umsatz geteilt durch Werbekosten. Wichtig: ROAS misst Umsatz, nicht Gewinn. Wer eine Bruttomarge von 30 Prozent hat, braucht mindestens ROAS 3,3, damit Werbekosten und Wareneinsatz gedeckt sind. Diese Grenze nennt sich Break-even-ROAS. ROAS ist die primäre Zielgrösse in Google Shopping, Performance Max, Meta Advantage+ Shopping und Amazon Sponsored Products. 78 Prozent des Google-Ads-Budgets laufen inzwischen über Smart Bidding oder Performance Max. Der Algorithmus braucht mindestens 30 Conversions in 30 Tagen für stabile Ergebnisse. Benchmarks: Profitable E-Commerce-Konten arbeiten häufig mit ROAS 4 bis 8. Mode und Elektronik brauchen oft ROAS 6 oder höher. Lebensmittel und Nischenprodukte können mit ROAS 3 profitabel sein. Entscheidend ist nicht der absolute Wert, sondern ob er über dem Break-even-ROAS liegt. Bei SOLIT analysieren wir ROAS immer zusammen mit Marge, Retourenquote und Produktkategorie. Daraus leiten wir Ziel-ROAS-Werte pro Kampagnentyp ab. Pauschalwerte führen fast immer zu suboptimaler Budgetsteürung.
Praxisbeispiel
So läuft das konkret bei uns
Für Croozer haben wir margenbasierte Ziel-ROAS-Werte je Produktkategorie definiert. Hochmargige Zubehörprodukte haben einen anderen Zielwert als das Hauptsortiment. Das Ergebnis: mehr Umsatz bei gleichem Budget.
Verwandte Begriffe
Was ihr sonst noch nachlesen könnt
Wir bauen Systeme die skalieren
Speziell für dieses Thema sind wir gut aufgestellt
Eür ROAS sieht gut aus – aber stimmt er mit eurer Marge überein? Oft liegt der Break-even-ROAS höher als angenommen. Wir rechnen ihn durch und zeigen, wo Budget effizienter eingesetzt wird.


















