KMU trifft KI: Was wir beim AI Village Hürth mitgenommen haben

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Philipp Deventer

Das Format
Das AI Village Hürth hat sich als Format etabliert. Nicht weil der Name gut klingt, sondern weil das Konzept funktioniert: lokale Unternehmen, konkrete Themen, kein Konferenz-Overhead.
Wir waren dabei - als einer von vier Ausstellern. Daneben: smart lemon aus Köln, Schmidtmedia aus Köln und die Rheinische Fachhochschule.
Der Abend startete mit zwei Vorträgen: einer Vorstellung des Tools Magnific.ai - einem Tool zur KI-gestützten Bildaufwertung und -generierung - und einem Vortrag zu SEO und GEO für den Handel von der IHK. Solide Grundlage, eher als Einstieg geeignet für ein Publikum, das bereits mit KI-Themen vertraut ist.
Nach den Vorträgen wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe rotierte durch alle vier Stände - zehn Minuten pro Station, vier Runden. Kompakt, schnell, direkt.
Was wir gezeigt haben
An unserem Stand haben wir drei Bereiche bespielt, die im KMU-Alltag direkt anschlussfähig sind.
Bildgenerierung mit KI
Gemini, ChatGPT und Nano Banana Pro im direkten Vergleich. Weniger Theorie, mehr Ergebnis: Wie gut ist die Qualität heute wirklich? Was braucht man dafür? Was kostet es?
Videogenerierung
Gemini, ChatGPT, Kling und weitere Tools. Der Fokus lag auf dem Stand der Technik — was ist produktionsreif, was ist noch Experiment. Für viele im Raum war der direkte Vergleich der generierten Videos der stärkste Moment.
Content-Workflow für Talking Head Videos
Wie sieht ein funktionierender Inhouse-Workflow aus, wenn KI-generierte Videos im B2B Lead Gen oder Social Recruiting eingesetzt werden sollen? Kein abstraktes Modell — sondern der konkrete Prozess, den wir selbst und mit Kunden aufgebaut haben.
Das Gewinnspiel: Automatisierung live erleben
Das Highlight des Abends war ein Gewinnspiel - und was dahinter steckte.
Teilnehmer konnten sich unter solit.marketing/ki/gewinnspiel eintragen und hatten die Chance, drei KI-Videos für ihre eigene Marke zu gewinnen. Soweit der sichtbare Teil.
Der unsichtbare Teil war der eigentliche Punkt: Wer sich eingetragen hat, bekam kurz darauf eine automatisch generierte E-Mail - angereichert mit Informationen zur eigenen Person und zum eigenen Unternehmen. Name, Jobtitel, Unternehmenskontext, mögliche Herausforderungen, relevante Chancen.
Recherchiert und aufbereitet von ChatGPT. Ausgelöst durch eine einzige Eingabe: Vorname, Nachname und geschäftliche E-Mail-Adresse.
Was das zeigt: Automatisierungsworkflows dieser Art sind heute kein Entwicklungsprojekt mehr. Sie lassen sich mit den richtigen Prompts und einem sauber aufgebauten Prozess in kurzer Zeit produktiv aufsetzen - und liefern Lead-Daten, die im normalen Vertriebsprozess manuell Stunden kosten würden.
Die Reaktionen im Raum haben das bestätigt. Wer die E-Mail bekommen hat, hat verstanden, was möglich ist.
Fazit
Gutes Format. Gute Location. Gespräche mit lokalen Unternehmen, die relevant sind - für uns als Agentur, aber auch füreinander.
KMU meets AI funktioniert, weil es keine Bühnenshow ist. Es geht darum, was heute konkret geht, was es kostet und was es bringt. Genau das ist der richtige Rahmen, wenn man Unternehmen aus der Region zu echten Entscheidungen bewegen will.
Wir sind beim nächsten Mal wieder dabei.
Die wichtigsten Punkte
KI-Bild- und Videogenerierung ist heute produktionsreif — der direkte Tool-Vergleich macht den Unterschied sichtbar
Ein funktionierender Content-Workflow entscheidet, ob KI-Videos in der Praxis skalieren
Automatisierte Lead-Anreicherung per ChatGPT ist mit den richtigen Prompts in kurzer Zeit umsetzbar
Lokale Formate wie das AI Village Hürth sind ein relevanter Touchpoint zu echten Entscheidungsträgern

















